Im August startet das Sozialticket in Göttingen

 

Dr. Klaus-Peter Hermann

 

„Mobilität darf nicht am Geld scheitern, deshalb sehen wir es als großen Erfolg, dass ab August den über 9.000 SozialCard-Inhabern in Göttingen für 25,00 Euro eine ermäßigte Monatskarte für die Busse der GöVB angeboten werden soll“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau Dr. Klaus-Peter Hermann.

 
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Insa Wiethaup

„Jetzt wird endlich umgesetzt, was der „alte“ Rat im Juni des vergangenen Jahres einstimmig beschlossen hat“, freut sich die sozialpolitische Sprecherin der SPD Ratsfraktion Insa Wiethaup.

Anspruchsberechtigt sind alle Empfänger von Arbeitslosengeld II (SGB II), Wohngeld (WoGG), Sozialhilfe (SGB XII) sowie von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, denen mit ihrem Leistungsbescheid automatisch die Göttinger SozialCard ausgehändigt wird.

Um das System für die Kunden/innen einfach und verständlich sowie für die Busfahrer/innen handhabbar zu halten, gibt es eine Ermäßigung nur für die Monatskarte. Die Ausstellung erfolgt analog der Ausstellung von Auszubildendenkarten ausschließlich über die Geschäftsstelle. Dabei wird eine Kundenkarte der GöVB mit Passfoto ausgestellt – genauso wie auch für Auszubildende. Auf diese Art und Weise wird ein regelmäßiges Vorzeigen der SozialCard als Berechtigung und damit eine Stigmatisierung der Inhaber/innen der Monats-Bürgerkarte E vermieden, diese Informationen gehen aus der Vorlage der Verwaltung hervor und dass findet die volle Unterstützung der SPD Ratsfraktion, erklärt Dr. Hermann weiter.

Die neue MonatsBürgerkarte E, das künftige Sozialticket ist werktags ab 9 Uhr sowie am gesamten Wochenende im Stadtgebiet von Göttingen auf allen GöVB-Linien gültig und ermöglicht Fahrten zu Behörden, Ärzten, Beratungsstellen, zum Einkaufen oder zur Göttinger Tafel. „Das ist ein wichtiger Schritt für eine verbesserte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und damit eine große Verbesserung im Alltag vieler Menschen in unserer Stadt,“ erklären Wiethaup und Hermann abschließend.

 

 


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