Statement der SPD zur Besetzung des Fridtjof-Nansen-Hauses

 

Goethe-Institut

 


Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG
Statement des SPD-Stadtverbandes und der SPD-Ratsfraktion Göttin-gen
zur Besetzung des Fridtjof-Nansen-Hauses

 
 

Säule am Fridtjof-Nansen-Haus

Zur Besetzung des Goethe-Instituts erklären der SPD-Stadtverband und die SPD-Ratsfraktion Göttingen:

Die Besetzung des Goethe-Instituts ist weder rechtlich noch moralisch gerechtfertigt. Die Besetzung eines Hauses, in welchem Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Sprache erlernen, unter anderem um sich für ein Studium in der Bundesrepublik zu qualifizieren und/oder sich eine dauerhafte Bleibeperspektive zu erarbeiten, damit zu rechtfertigen, dass die Lebensbedingungen von Geflüchteten zu verbessern seien, ist widersinnig!

Die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu Recht verunsichert und haben in dieser schwierigen Situation unsere volle Solidarität.

Wer glaubt, durch diese Hausbesetzung für irgendwen in dieser Stadt oder darüber hinaus eine Verbesserung von Lebensbedingungen zu erreichen, befindet sich auf dem politischen Holzweg. Er beschneidet jedoch die Möglichkeiten der Stadt durch einen Verkauf des Hauses ihre finanziellen Spielräume für die Verbesserung der sozialen Situation – z.B. durch sozialen Wohnungsbau – für viele Bürgerinnen und Bürger zu erweitern.

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.