Endlich – Sozialcard startet

 

Zur Unterstützung von einkommensschwachen Familien, insbesondere Kindern und Jugendlichen, führt die Stadt Göttingen nach längeren Diskussionen in den Gremien am 1. Juli die so genannte Sozialcard ein. "Sozialleistungsempfängern soll damit die Teilhabe am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben der Stadt erleichtert werden", erläuterte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Frank-Peter Arndt. Die Karte sei damit eine wichtige kommunalpolitische Maßnahme gegen Kinderarmut.

"Es ist uns trotz der angespannten Haushaltslage gelungen, die Zusage für jedes berechtigte Kind durchzusetzen, einen kompletten Mitgliedsbeitrag in einem Göttinger Sportverein zu übernehmen. Dafür stehen im laufenden Haushalt allein für diese Position 30.000 Euro bereit," freut sich der sportpolitische Fraktionssprecher Christian Henze. Dies sei der erste von insgesamt vier konkreten Antragspunkten gewesen, den die SPD-Fraktion am 8. Juli 2008 in den Sozialausschuss eingebracht hatte.

Auch im Badeparadies Eiswiese wird es mit der Sozialcard nun eine zusätzliche Ermäßigung um 1 Euro pro Schwimmbadbesuch für junge Leute geben. Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche mehr bewegen, deshalb investieren wir stark im Sport-Bereich," so Henze. Eine weitere Vergünstigung, die Ferienkarte, wurde für Jugendliche um 5 Euro ermäßigt.

Frank-Peter Arndt ergänzt, dass mit der Sozialcard unabhängig vom Alter jeder Leistungsbezieher einmal im Jahr einen Bildungsgutschein im Wert von 40 Euro für die Volkshochschule in Göttingen erhält. "Damit soll jedem einkommensschwachen Menschen in Göttingen die Teilnahme an Weiterbildung ermöglicht werden."

Das Haushaltsbündnis von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat für die "Sozialcard" insgesamt einen Betrag von 40.000 Euro im Haushalt 2009 verankert.

 


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