Göttinger Bündnis für Familien neu auflegen

 

Antrag Rat der Stadt 11.12.2009:

Der Rat möge beschließen
Die Verwaltung wird aufgefordert, eine Neuauflage des Göttinger Bündnisses für Familien zu initiieren, die Netzwerkarbeit zu beleben und zusammen mit den Partnern im Bündnis neue Perspektiven für Familienfreundlichkeit in unserer Stadt zu entwickeln. Dabei soll vor allem die Projektarbeit zu Schwerpunktthemen einen besonderen Stellenwert erhalten.

Begründung
Das Göttinger Bündnis für Familien, im Jahr 2005 vom Rat beschlossen, hat durch eine intensive Netzwerkarbeit wichtige Zeichen gesetzt und zahlreiche Initiativen für eine familienfreundliche Stadt angestoßen. Auf Bundes- und Landesebene war das Göttinger Bündnis ein Teil der aktiven lokalen Bündnisse für Familie und hat sich inhaltlich in mehreren Bündnistreffen präsentiert. Schwerpunkte in der Bündnisarbeit waren unter anderen die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, bedarfsgerechte Angebote zur Kinderbetreuung und ein familien-freundliches Wohnumfeld.
Im Kuratorium wurde mit Vertretern aus Wirtschaft, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Kammern, Universität und Politik eine breite Basis für eine effektive Bündnisarbeit entwickelt. Leider ist die Arbeit im Kuratorium inzwischen von der Verwaltung vernachlässigt worden. Die im Haushalt für die Bündnisarbeit eingestellten Mittel wurden nicht ausgeschöpft. Es wurde auch kein Aktionstag wie in anderen Städten veranstaltet.
Mit Schreiben vom 1. Oktober 2009 hat die Verwaltung den Mitgliedern des Kuratoriums "Göttinger Bündnis für Familien" ohne weitere Abstimmung mitgeteilt, dass sie die Bündnisarbeit “als abgeschlossen betrachtet". Die Verwaltung beruft sich auf die als ständige Aufgabe etabliert habe. Auch wenn festzustellen ist, dass in unserer Stadt viel für Familien getan wird und auch noch getan werden soll, ist das Göttinger Bündnis für Familien nicht überflüssig geworden. Die Verwaltung ist vielmehr aufgefordert, dieses wichtige Netzwerk aktiv zu begleiten und mit neuen Impulsen die Familienfreundlichkeit in unserer Stadt weiter zu entwickeln.

 

Beschluss: Einstimmig überwiesen in den Jugendhilfe-Ausschuss.

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