Kürzung trifft Oberstufen hart

 

Pressemitteilung:

Die SPD unterstützt die Forderungen der Göttinger Elternvertreter, spürbare Entlastungen für Lehrer in der Oberstufe zu schaffen, damit alle Schülerinnen und Schüler optimal auf das Abitur vorbereitet werden können. Durch die Einführung des 12-jährigen Abiturs seien die Oberstufen der Gymnasien und Gesamtschulen ohnehin in einer prekären Situation, kritisieren die SPD-Ratsfraktion und die Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta. „So müssen nun die Lehrerinnen und Lehrer für zwei Jahre Doppeljahrgänge zum Abitur führen, ohne dass dafür besondere Stunden zur Verfügung gestellt werden“, bemängeln die Sozialdemokraten. Ohne wirksame Entlastung drohe den Schülerinnen und Schülern der „Turboklassen“ ein Minimal-Abitur, beklagen SPD-Fraktionschef Tom Wedrins und Andretta.

Unvorstellbar sei die Schwächung der gymnasialen Oberstufen durch eine 25-prozentige Kürzung der Entlastungsstunden auf dem Erlasswege gerade jetzt. Der Erlass der Landesregierung will die Entlastungsstunden gezielt für die Oberstufen für die kommenden Schuljahre an Gymnasien und Gesamtschulen um 25 Prozent kürzen, obwohl eigentlich eine Ausweitung notwendig wäre. Bisher hätte ein besonderer Korrekturaufwand in großen Oberstufenkursen und die zusätzliche Unterrichtsvorbereitung durch solche Entlastungsstunden aufgefangen werden können, jetzt aber wolle das Land die ohnehin angespannte Situation noch verschärfen. „Es ist schon ein Hohn, die Gymnasien in das Doppelabitur zu jagen, die Gesamtschulen in das Turbo-Abitur zu zwängen und gleichzeitig allen noch mehr Arbeit aufzubürden", kritisieren Wedrins und Andretta. Sie forderten die Landesregierung deshalb auf, den fraglichen Erlass zurückzunehmen und die Oberstufenlehrer wirksam zu entlasten.

 


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