Städtische Kitas stärken

 

Antrag Jugendhilfeausschuss 05. Dezember 2008:

Städtische Kitas sollten bei der Flexibilisierung der Öffnungszeiten, der Fachberatung und der Umsetzung innovativer pädagogischer Konzepte (Sport, Bilingualität, musische Angebote etc.) Vorbilder sein. Die Verwaltung wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass städtische Kindertagesstätten für die Erfüllung dieser Qualitätskriterien mit den notwendigen personellen und sächlichen Mitteln ausgestattet werden, wie sie bei freien und kirchlichen Trägern bereits vorhanden sind.

Begründung
Die Stadt Göttingen hat ein vorbildliches Angebot in der Kinderbetreuung aufgebaut. Über Jahre wurde trotz schwieriger Haushaltslage große Summen für die Kitas vor allem auch der freien und kirchlichen Träger bereit gestellt.

Auch innovative und besondere pädagogische Konzepte (z. B. Early Excellence Center) hat die Stadt mit eigenen Mitteln unterstützt. Das Gleiche gilt für betriebsnahe Kitas. Das Angebot stärkt den Bildungs- und Wirtschaftsstandtort Göttingen nachhaltig.

Dennoch gibt es zunehmend eine Schieflage bei der personellen und sächlichen Ausstattung zu Lasten der städtischen Kindertagesstätten. Die personellen Engpässe wirken sich auf die Fachberatung und die Verfügungszeiten negativ aus. Sechs städtische Kitas möchten die Öffnungszeiten erweitern, können dies aber auf Grund mangelnder personeller Ausstattung nicht realisieren.

Im Interesse eines gerechten Wettbewerbs um eine hochwertige Betreuung müssen die städtischen Einrichtungen zumindest gleiche Wettbewerbsbedingungen erhalten. Sie sollten eher Vorbilder für andere Kindertagesstätten sein. Eine Benachteiligung wäre das falsche Signal und würde auch die Eltern, die ihre Kinder in städtischen Kitas unterbringen wollen benachteiligen.

Ergebnis:
Der Antrag wird im Jugendhilfeausschuss weiter beraten.

 


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