Holtenser Landstraße: Anwohnerbeteiligung

 

Pressemitteilung:

Als einen ersten Schritt begrüßt die SPD-Ratsfraktion die für Mittwoch, den 24. September 2008 vorgesehene Informationsveranstaltung zu den Neubauplänen für Mehrkinderfamilien in der Holtenser Landstasse 2- 28. Diese beginnt um 17.00 Uhr im Gerhard – Mercker – Begegnungszentrum, Auf dem Hagen 23 in 37079 Göttingen.
Die SPD-Ratsfraktion fordert für diesen Bereich, ohne Ortsrat, einen Workshop der eine wirkliche Anwohnerbeteiligung bei der weiteren Planung ermöglicht. Wir begrüßen nachdrücklich den Bau von Wohnungen für Familien mit zwei oder mehreren Kindern. Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Frank-Peter Arndt dazu: „Kinder sind unsere Zukunft. Die beste Investition in die Zukunft ist eine kindgerechte Umwelt in einem kinderfreundlichen Göttingen. Unser Ziel ist auch für Familien mit mehreren Kindern gute Wohnbedingungen zu schaffen.“
Auf Initiative der SPD-Ratsfraktion hat die Stadtverwaltung einen Bebauungsplan erarbeitet, der den Neubau von Wohnungen für Mehrkinderfamilien in der Holtenser Landstraße vorsieht. Ein erster Entwurf wurde jetzt im Sozialausschuss vorgestellt. Aus Sicht der SPD-Ratsfraktion muss dieser Plan jedoch noch auf die besonderen Erfordernisse des Wohnumfeldes abgestimmt werden, so der Ausschussvorsitzende, Dr. Klaus-Peter Hermann.
„Deshalb fordern wir zur besseren Integration der neuen Familien in das Wohngebiet am Hagenberg eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Planungsverfahren, damit eine für Alt- und Neuanlieger akzeptable Gestaltung der Neubauplanung erreicht werden kann. Auch Anzahl und Größe der in der bisherigen Planung vorgesehenen Gebäude muss dabei unter dem besonderen Aspekt der Mehrkinderfamilien kritisch hinterfragt werden,“ erklärt Frank-Peter Arndt.
„In Göttingen gibt es zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Mehrkinderfamilien. Jedes Jahr werden ca. 50 Anträge von großen Familien an die städtische Wohnraumvermittlung gestellt, von denen jedoch nur ein Teil mit angemessenem Wohnraum versorgt werden kann. Dies liegt u.a. an den Förderbedingungen für Sozialwohnungen, die kaum Wohnungen mit mehr als 4 Räumen neben Küche und Bad zulassen. Nach GÖSIS existieren unter den 4.480 Sozialwohnungen in Göttingen lediglich 56 mit mehr als vier Räumen,“ erläutern die Sozialdemokraten ihr Anliegen.

 


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