Gothaer-Standort Göttingen akut gefährdet

 

Pressemitteilung 11. Januar 2008:

Hart kommentiert der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Tom Wedrins die Entscheidung des Gothaer-Konzerns, die Allgemeine-Niederlassung in Göttingen zu schließen:
„Für ein Traditionsunternehmen wie die Gothaer ist das beschämend!“ mein Wedrins. Der Konzern spiele mit dem Schicksal seiner Beschäftigen und deren Familien. Die Mitarbeiter seien kurzfristig vor die Wahl gestellt, sich in Zukunft einen neuen Lebensmittelpunkt zu suchen. Dies könne nur in Hamburg, Berlin oder Köln sein, nicht mehr Göttingen. Der Konzern habe zwar vor zwei Jahren bereits weitere Schritte angekündigt, die eigentliche Überraschung sei jedoch, dass der Standort Göttingen anscheinend langfristig gefährdet sei. „Andere Befürchtungen kann man nach dieser Entscheidung gar nicht haben!“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helmi Behbehani.
Der Vorstand betreibe offenbar die Loslösung von der langjährigen Göttinger Tradition.
Nicht nachvollziehbar ist für die SPD-Ratsfraktion die Entscheidung der Gothaer, den Konzern in Köln zu zentralisieren. In Göttingen seien ausreichend Kapazitäten für eine Zentrale vorhanden. Unklar sei deshalb warum der Göttinger Standort aufgegeben werden soll.
„Wir wissen nicht, ob das wirtschaftlich plausibel ist, appellieren aber an die Vorstände, die Interessen der Göttinger Arbeitnehmer und deren Familien zu berücksichtigen,“ erklärt Wedrins.
Für unverantwortlich hält die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Behbehani den Ausbildungsverzicht der Gothaer: „Auch die Gothaer ist gefordert, ihren Beitrag zur Ausbildung junger Menschen zu leisten. Die Stadt Göttingen ist dringend auf das Engagement der Unternehmer angewiesen.“

 


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