Zukunft des Weender Freibades

 

Antrag zum Rat der Stadt am 7. Juni 2010:

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG in mehreren Varianten Zukunftsplanungen für das Weender Freibad vorzunehmen.
Hierbei soll namentlich die Aufrechterhaltung des Bades in seiner jetzigen Form sowie ein alternatives Badkonzept unter Beibehaltung des Bad-Charakters Gegenstand der Prüfung sein. Auch andere als die benannten Varianten und Szenarien sind zu erwägen und auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen.

Die Ergebnisse sind den Mitgliedern des Sportausschusses sowie dem Ortsrat Weende und den Ratsfraktionen als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage vorzulegen.

Begründung
Als eines der drei Göttinger Freibäder feierte das Freibad Weende am 3. Juli 2004 sein 50jähriges Jubiläum. Im größten der Göttinger Freibäder kann man auf der 80 Meter langen Großwasserrutsche den längsten Anlauf nehmen. Neben ihr bietet das Freibad ein Kombibecken für Springer/Schwimmer 23 x 50 Meter, ein Nichtschwimmerbecken 15 x 23 Meter, ein Planschbecken 16 x 15 Meter, eine Grundstücksfläche 21.975m², eine Ballspielfläche, einen Kinderspielplatz und einen Snackverkauf.
Festzustellen ist, dass in den nächsten Jahren mit Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen zu rechnen ist.
Festzustellen ist aber genauso, dass das Weender Freibad - ebenso wie in den vergangenen Jahren - in diesem Sommer geöffnet ist und als Freizeitanlage den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.
Trotzdem halten wir es für unabdingbar, dass noch im Verlaufe dieses Jahres begonnen werden muss, die verschiedenen Möglichkeiten für die Zukunft des Weender Freibades ergebnisoffen zu prüfen.
Bei wichtigen Fragen betreffend die Sportinfrastruktur in den vergangenen Jahren herrschte in den politischen Gremien der Stadt Göttingen großes Einvernehmen über den richtigen Weg.
Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co KG in Vorbereitung des Umbaus des Groner Freibades den politischen Gremien verschiedene Entscheidungsvarianten vorschlug, von denen die nunmehr seit Jahren als Erfolgsmodell geltende Variante des Naturschwimmbades Grone in Abgrenzung zu allen anderen möglichen Varianten eine große politische Mehrheit hatte.

Beschluss: mit der Streichung des Satzes "Auch andere als die benannten Varianten und Szenarien sind zu erwägen und auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen." direkt mehrheitlich beschlossen mit den Stimmen der Fraktionen der SPD, CDU, B90/Grüne und FDP gegen die Stimmen der Fraktion der GöLinken

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