SPD will Zukunft des Weender Freibades sichern

Fb-weende Rutsche
 

In einem schriftlichen Antrag für die Ratssitzung am 9. Juni 2010 fordert die SPD-Ratsfraktion die Stadtverwaltung auf, in Zusammenarbeit mit der Göttinger Sport und Freizeit-Gesellschaft Zukunftsplanungen für das Weender Freibad vorzunehmen. „Es sollen die Aufrechterhaltung des Bades in seiner jetzigen Form sowie ein alternatives Badkonzept unter Beibehaltung des Bad-Charakters Gegenstand der Prüfung sein."

"Auch andere als die benannten Varianten und Szenarien sind zu erwägen und auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen,“ kündigte das Ratsmitglied aus Weende Katharina Lankeit an.
Dem Sportausschuss, dem Ortsrat Weende und den Ratsfraktionen sind diese Diskussions- und Entscheidungsgrundlagen vorzulegen.
Im SPD-Antrag heißt es: „Als größtes der drei Göttinger Freibäder feierte das Freibad Weende am 3. Juli 2004 sein 50jähriges Jubiläum. Hier kann man auf der 80 Meter langen Großwasserrutsche den längsten Anlauf nehmen. Neben ihr bietet das Freibad ein Kombibecken für Springer/Schwimmer 23 x 50 Meter, ein Nichtschwimmerbecken 15 x 23 Meter, ein Planschbecken 16 x 15 Meter, eine Grundstücksfläche 22.000m², eine Ballspielfläche, einen Kinderspielplatz und einen Snackverkauf.“ „Das sind Pfründe mit denen das Bad aufwarten kann,“ erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Christian Henze.
Lankeit erläutert, „Festzustellen ist, dass in den nächsten Jahren mit Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen zu rechnen ist. Festzustellen ist aber genauso, dass das Weender Freibad – ebenso wie in den vergangenen Jahren – in diesem Sommer geöffnet ist und als Freizeitanlage den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.“
Henze und Lankeit halten es trotzdem für unabdingbar, dass noch im Verlaufe dieses Jahres begonnen werden muss, die verschiedenen Möglichkeiten für die Zukunft des Weender Freibades ergebnisoffen zu prüfen.
„Bei wichtigen Fragen betreffend die Sportinfrastruktur in den vergangenen Jahren herrschte in den politischen Gremien der Stadt Göttingen großes Einvernehmen über die richtige Lösung. Zurückzuführen ist dies darauf, dass die Göttinger Sport und Freizeit GmbH erstmals in Vorbereitung des Umbaus des Groner Freibades den politischen Gremien verschiedene Entscheidungsvarianten vorschlug, von denen das Erfolgsmodell „Naturschwimmbad“ in Abgrenzung zu allen anderen möglichen Varianten eine große politische Mehrheit hatte. Den Weg der vielfältigen Entscheidungsvarianten ist man auf Vorschlag der SPD-Ratsfraktion auch beim Neubau der Godehardhalle gegangen und man sollte ihn auch jetzt in Weende gehen,“ sind sich Lankeit und Henze einig.

 


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