Gesamtkonzept für offene Jugendarbeit – Zukunftskonzept für freie und städtische Jugendzentren

Gemeinsamer Antrag von SPD und B90/Grüne zum Rat der Stadt Göttingen am 5. November 2010:

Der Rat möge beschließen:

Die Stadtverwaltung Göttingen wird beauftragt, mit den Trägern der offenen Jugendarbeit ein zukunftsorientiertes und auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ausgerichtetes Konzept zur Verbesserung der offenen Jugendarbeit zu erarbeiten. Dabei sind die Ergebnisse des vor vier Jahren begonnenen Diskussionsprozesses in die Überlegungen mit einzubeziehen. Zur Konzeptentwicklung soll ein Workshop aller Träger von offener Jugendarbeit und Vertretern aus Rat und Verwaltung organisiert werden. Dessen Ergebnisse sind ebenso wie bereits erarbeitete Strategien aus anderen Städten in das Konzept einzuarbeiten und sollen im Rahmen der Jugendhilfeplanung auch in den städtischen Jugendzentren umgesetzt werden. Das Gesamtkonzept ist dem Jugendhilfeausschuss bis zum Ende des Jahres 2011 zur Beratung vorzulegen.

Begründung
Die offene Jugendarbeit ist ein wichtiger Teilbereich der Jugendarbeit. Durch die Erstellung eines bedarfsorientierten und in die Zukunft gerichteten Konzepts soll die offene Jugendarbeit neue Impulse erhalten und die Stärkung der freien und kommunalen Jugendzentren in der Stadt Göttingen gewährleistet werden. Durch einen gut vorbereiteten Diskussionsprozess soll die Qualität der offenen Jugendarbeit den Anforderungen gerecht werden.
Dafür sind auch positive Beispiele aus anderen Städten mit zu berücksichtigen. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Konzepts soll eine stärkere Vernetzung der Jugendzentren sein. Auch die Jugendarbeit in Ortsteilen soll durch den Diskussionsprozess neue Anregungen finden.
Ein umfassendes Konzept für die offene Jugendarbeit kann nur nach einem intensiven Diskussionsprozess mit allen Trägern der offenen Jugendarbeit zustande kommen, sollte den sich ändernden Anforderungen gerecht werden und dem Rat bis zu den Beratungen über den Haushalt 2012 vorliegen.

Ergebnis
Der Antrag wurde einstimmig in den Jugendhilfeausschuss überwiesen.

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