Ausstellung und Konzert zu Amazonien in der IGS-Geismar

Interfraktioneller Antrag von Gö-Linke, B90/Grüne und SPD  für den Schulausschuss am 27. Januar 2011:

Der Schulausschuss möge dem Rat zum Beschluss empfehlen:
Die Verwaltung wird beauftragt, den organisatorischen und konzeptionellen Rahmen zu schaffen, für die Ausstellung „Amazonien, eine indianische Kulturlandschaft“ in Verbindung mit einem „Konzert für Amazonien“ im Mai dieses Jahres in den Räumen der IGS. Für die fachlich Begleitung der Veranstaltung, die umfassende Einbindung auch anderer Göttinger Schulen (z.B. durch Erstellung von Materialien, Teilnahme an Führungen u.a.) und der Lokalpresse ist unter Rückgriff auf bereits vorhandene Materialien ein organisatorisches Konzept zu erarbeiten.

Begründung
Die Stadt Göttingen hat sich in den 90er Jahren im Rahmen ihres Beitritts zum internationalen Klimabündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder zu aktiver Solidarität verpflichtet. Im Mai dieses Jahres bietet sich nun die Gelegenheit, dieser Selbstverpflichtung gerecht zu werden und den Kontakt zur indigenen Bevölkerung der Regenwaldregionen mit Leben zu füllen und zu vertiefen:
Anlässlich des 25 jährigen Bestehens des Vereins Amistad con Nicaragua kommt im Mai eine Delegation aus Nicaragua nach Göttingen. Zeitgleich reist grupo sal aus Tübingen mit ihrer Produktion „Konzert für Amazonien“ durch Deutschland, begleitet von den engagierten Vortrags-Referenten Prof. Abadio Greene aus Kolumbien (Philosph, Theologe, Präsident des Dachverbandes der Indigenen Völker des Amazonasbeckens) und Thomas Brose, Geschäftsführer des Klimabündnisses. Zudem existiert in Göttingen eine bislang unveröffentlichte, umfangreiche Regenwald Ausstellung, zusammengestellt von Prof. Clarita Müller-Plantenberg und der Projektgruppe „Ökologie und Entwicklung“ der GHK Kassel. Diese Koinzidenz der Ereignisse möchten wir nutzen, um die genannten Aspekte zu einem umfassenden Veranstaltungsprogramm in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) zusammen zu führen, mit den pädagogischen Inhalten der Ausstellung im Mittelpunkt und dem Konzert als kulturellem Höhepunkt. Von der Schulleitung wird dies ausdrücklich begrüßt!
Wir möchten, dass die Stadt diese Veranstaltung unterstützt indem sie an der IGS geeignete Räume zur Verfügung stellt und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Erstellung eines Gesamtkonzeptes beteiligt. Dabei kann kann auf vorhandenes, umfangreiches Ausstellungs- und Unterrichtsmaterial für alle Schulstufen sowie für Führungen und bis zu vierstündige Unterrichtseinheiten zurückgegriffen werden. Aufgabe der Stadt sollte es insbesondere sein, ihre Kontakte zur Göttinger Presse und zu Schulen zu nutzen, um diese Veranstaltung angemessen zu bewerben und bekannt zu machen.
„Nur jenes Erinnern ist fruchtbar, das zugleich erinnert, was noch zu tun ist“, Prof. Clarita Müller-Plantenberg
Weiter führende Internetadressen: www.klimabuendnis.org, www.oia.org.com, www.nicaragua-verein-goettingen.de

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