SPD für Ansiedlung von Möbel-Finke in Göttingen

 

Die Möbelkette Finke aus Paderborn möchte in Göttingen investieren und ein Möbelhaus bauen. Diesem Wunsch möchte sich die SPD nicht verschließen. „Bereits in Kürze könnten die Weichen gestellt sein, ob eine Mehrheit im Rat sich für die Investition ausspricht oder nicht,“ so der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Göttingen, Frank-Peter Arndt. Für die Ansiedlung sprechen sich die Sozialdemokraten im Rat der Stadt Göttingen aus, weil sie den Wettbewerb nicht behindern wollen.

„Unter bestimmten Voraussetzungen können wir uns eine Ansiedlung auf dem ursprünglich für IKEA angedachten Areal an der Autobahn vorstellen. Die Stadt müsse allerdings schauen, dass die Ansiedlung verträglich für den Einzel- und Fachhandel in der Stadt geschehe, erklärt Arndt.

Dies wollen die Sozialdemokraten mit Gutachten gewährleistet wissen. „Wir möchten die Stadt voranbringen und setzen auf Fortschritt. Es gibt auch Risiken, aber Konkurrenz fördert das Geschäft und ein neuer Möbelmarkt zieht auch neue Kauflustige aus dem weiteren Umland nach Göttingen,“ so Arndt.

Für die SPD erklärt Arndt weiter: „Durch die vom Unternehmen leider abgesagte IKEA-Ansiedlung hat sich unter Firmen, die entsprechend große Flächen benötigen, herumgesprochen, dass Göttingen ein geeigneter Standort für ein Möbelhaus ist. Jetzt zeigt sich, dass Göttingen sich investitionsfreundlich zeigen sollte.

Die Stadt habe einen langen Atem bewiesen und sollte nun auch Nägel mit Köpfen machen. Wie können wir den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erklären, wir hätten gerne IKEA gehabt aber ein anderes neues Möbelhaus kommt für die Stadt nicht in Frage? Göttingen benötigt Entwicklungschancen, so Arndt. Wir hoffen sehr, dass die Mehrheit im Rat der Stadt das Thema ebenso positiv sieht und die Entwicklung nicht verschläft, erklärt Arndt abschließend.

 


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