CDU demontiert Schulpreisträger IGS

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Fraktionsvorsitzender Frank-Peter Arndt

 

„Das war eine Beleidigung für Deutschlands beste Schule!“ kritisiert SPD-Fraktionschef Frank-Peter Arndt die Ablehnung des SPD-Dringlichkeitsantrages für den Erhalt des Abiturs nach 13 Jahren an der IGS Göttingen in der Ratssitzung durch die CDU. Jeder wisse, wie dringlich es sei, dass der Schulpreisträger nun deutliche Rückendeckung durch den Schulträger bekommt. „Es steht fünf vor zwölf, wenn man das Erfolgsmodell erhalten will!“ so Arndt.

Nur durch ein Abitur nach 13 Jahren lasse sich das gemeinsame Lernen aller erhalten, ansonsten drohe die Zerschlagung nach Klasse 8 in Schulzweigklassen. Gerade das lange gemeinsame Lernen sei durch die Schulpreis-Jury gewürdigt worden.

„Noch nicht mal eine Debatte wurde durch die Ablehnung zugelassen. Das komme einer Demontage der IGS gleich. Damit wurde die eigentliche Denke klar: Gesamtschulen sind der CDU nach wie vor ein Dorn im Auge!“ kommentiert Arndt die absurde Situation, wenn sich eine Göttinger Partei gegen eine erfolgreiche Schule des Schulträgers stelle.

„Wir werden nun den gleichen Antrag im kommenden Schulausschuss stellen,“ kündigte Arndt an. Noch vor der Sommerpause sei ein Bekenntnis des Schulträgers wichtig, um die Landesregierung zu einer Kehrtwende zu bewegen. Es sei deshalb zu begrüßen, dass die CDU-Kreistagsfraktion angekündigt habe, sich für die IGS einzusetzen: „Wir wollen sehen, wie sich die CDU im Rat nun verhält. Wegducken und Untertauchen ist nicht mehr möglich!“ so Arndt abschließend.

 


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