Leineaue und Lokhalle verbinden!

Die Verwaltung wird beauftragt,

die Planungskosten für die Schaffung einer offenen Wegeverbindung zwischen dem Jochen-Brandi-Platz und der Leineaue zu ermitteln. Zudem sind auch die Kosten für die Erstellung einer Brücke über die Leine darzustellen.

Begründung:

Der 1979 von Jochen Brandi vorgelegte Entwurf für die Leineaue unter Einschluss der Lokhalle sah vor, die Leineaue zu einem naturnahen, aber dennoch nutzbaren öffentlichen Raum zu entwickeln.  Auf dem Gelände um die Lokhalle sollte eine Kommunikations- bzw. Übergangszone der Stadt nach Westen geschaffen werden sowie die Lokhalle als hochkarätigen Veranstaltungsort geschaffen werden.

35 Jahre später sind die Leineauen renaturiert, neu geschaffene Aufenthaltsmöglichkeiten laden zum Verweilen ein, die Lokhalle ist ein bundesweit anerkannter Veranstaltungsort.

Die Funktion als Übergangszone zum Westen der Stadt wird durch diesen städtischen Raum (noch) nicht wahrgenommen. Der bisher genutzte provisorische Weg hinter dem Gebäude der Volkshochschule entlang verbindet die beiden Räume nur unzureichend und stellt keine Beziehung zwischen ihnen her.

Es besteht die Möglichkeit (ohne andere bisherige von der GWG verfolgte Planungsziele oder andere Planungen für den Bereich zwischen Leineaue und Lokhalle zu berühren), eine durchgehende Wegeverbindung vom Jochen-Brandi-Platz zu den Leineauen zu schaffen, die von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt werden kann. Diese würde nicht nur für eine bessere Anbindung des Bahnhofs aus dem Westen sorgen, sondern die Leineauen für eine größere Zahl der Göttinger Bevölkerung als stadtnahe Naherholungsmöglichkeit ins Bewusstsein rücken. Zudem würde eine Belebung dieses Bereichs stattfinden. Eine anschließende Brücke über den Fluss in den Westen der Stadt würde das Bild vervollkommnen.

Die Verwaltung soll etwaige Planungskosten benennen, damit diese in den Haushalt eingestellt werden können.