Radweg "auf" die Zietenterrassen

Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausweisung eines Radweges für die Zietenterrassen und ggf. dafür erforderliche bauliche Maßnahmen zu prüfen, der wie folgend dargelegt verlaufen könnte:

a) Streckenführung insgesamt entlang des Flussbettes des Eberbachs (hier sind auf beiden Seite geschotterte Wege vorhanden)

b) Beginn des Radweges am Beginn des Fußweges Reinkeweg und/oder am Beginn des Fußweges Emil-Nolde-Weg

c) End- bzw. Ausstiegspunkte auf der Höhe des KEI-Kindergartens und/oder am Ende der Von-Ossietzky-Str (hier müssten die Höhenunterschiede zur Straße überbrückt werden)

Dabei ist eine gemeinsame Nutzung für Fußgänger und Radfahrer vorzusehen.

Die Ergebnisse der Prüfung und eine Kostenermittlung sind dem Bauausschuss vorzulegen.

Begründung:

Mittlerweile sind die Zietenterrassen nahezu vollständig erschlossen, zu beobachten ist eine zunehmende Tendenz der Anwohner, Fahrräder und ebikes als Verkehrsmittel zu nutzen. Auch Studierende der  HAWK nutzen zunehmend das Fahrrad als Verkehrsmittel. Dieser Wandel sollte durch einen eigenen Radweg unterstützt werden. Eine hohe Anzahl an Haushalten auf den Zietenterrassen ist allerdings auch mit zwei PKWs ausgestattet. Hier könnte durch einen eigenen Radweg ein Umstieg gefördert werden.

Die vorgeschlagene Streckenführung bietet sich deshalb an, weil sie erstens leichter zu bewältigen ist als die Von-Ossietzky-Straße, zweitens ohnehin bereits Fußwege angelegt sind und diese drittens sicherer als die vielbefahrene Straße ist.

Bauliche Maßnahmen wären an den End- bzw. Ausstiegspunkten erforderlich, da hier hohe Anstiege zu fahren sind, die durch Serpentinen aufgefangen werden könnten.

Da die bisherigen Wege auch bei Spaziergängern attraktiv sind, wäre ein kombinierter Rad- und Fußweg einzurichten.