Fahrradschenkung statt Fahrradversteigerung

Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit möge beschließen:

Die Verwaltung der Stadt Göttingen wird aufgefordert, die alljährliche Versteigerung von Fahrrädern im Jahr 2015 auszusetzen. Stattdessen soll der diesjährige Bestand der Fahrräder in der Fahrradwerkstatt der Beschäftigungsförderung kAöR aufgearbeitet und an hier in Göttingen lebende Flüchtlinge und andere bedürftige Menschen in einer zentralen Aktion verschenkt werden.

Begründung:

Mobilität ist ein wichtiges Element der Integration. Ein eigenes Fahrrad würde die Lebensqualität der Betroffenen in Göttingen deutlich verbessern.

Die vom städtischen Baubetriebshof eingesammelten Fahrräder sollen aufgearbeitet und repariert den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden.

Das Sozialamt der Landeshauptstadt Stuttgart hat in Kooperation mit weiteren Projektpartnern ein ähnliches Projekt bereits im Sommer 2014 ins Leben gerufen. Durch die Beteiligung von Projektpartnern konnte sichergestellt werden, dass die Fahrräder verkehrssicher hergerichtet wurden. Eine ähnliche Aktion sollte in der Fahrradstadt Göttingen ebenfalls möglich sein.