Städtebauliche Rahmenplanung

„Rund um die Stadthalle - östliche Innenstadt“

Der Rat der Stadt Göttingen beauftragt die Verwaltung, für das Gebiet der östlichen Innenstadt um die Stadthalle einschließlich des Cheltenham Parks, Ethnologie, Deutsches Theater und der Gebäude am Wilhelmsplatz einen städtebaulichen Rahmenplan aufzustellen. Dieses Gebiet reicht vom Friedländer Weg bis zum Wilhelmsplatz.

Begründung:

Im Dezember 2014 hat der Ausschuss für Kultur- und Wissenschaft eine Untersuchung in Auftrag gegeben, welche die Zukunft der Stadthalle als Konzert- und Veranstaltungshalle zum Thema hat. Die Göttinger Stadthalle sollte nach Möglichkeit an ihrem Ort in der östlichen Innenstadt als Veranstaltungsort und Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen erhalten bleiben. Das Areal der Lokhalle jenseits des Bahndamms ist städtebaulich und kulturell keine Alternative, dies wurde bereits im gemeinsam tagenden Bau- und Kulturausschuss im November 2013 festgestellt.

Unbestritten ist, dass die Stadthalle 50 Jahre nach ihrer Errichtung einer umfänglichen Sanierung bedarf. Die vorhandene Bausubstanz der Stadthalle verbietet jedoch aus wirtschaftlichen Gründen einen Abriss und Neubau hier oder an einem anderen Ort. Die notwendige Refinanzierung der entstehenden Kosten, aber auch die zum Teil mangelnde Funktionalität der Stadthalle verlangen eine Gesamtbetrachtung, möglicherweise auch Ergänzungsbauten. Angesichts der sensiblen städtebaulichen Situation ist eine qualifizierte städtebauliche Planung erforderlich.

Dabei ist eine dem Ort angemessene Verdichtung der Bebauung unter Einbeziehung des Albaniplatzes vornehmlich zu Wohn-, aber auch gewerblichen Zwecken sorgsam zu prüfen und die Heilung der Verletzung der Wallanlagen zu untersuchen.

Wünschenswert ist, dass hier Raum für gastronomische Nutzungen entsteht.

 

Beschluss des Rates:

Überweisung in den Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke

einstimmig beschlossen