Bauanträge-Bauvoranfragen

Wir fragen die Verwaltung:

Welche Planungen für Wohnbaumaßnahmen sind der Verwaltung bekannt
(Stichtag 31.12.2014)?

Wie viele Bauvoranfragen gibt es fürGeschosswohnungsbau?
(Anzahl und Größe der Wohnungen)

Mehrfamilienhäuser? (Anzahl und Größe der Wohnungen)

Frei stehende „Ein- oder Zweifamilienhäuser bzw. Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung?

Bitte mit konkreten Angaben Anzahl der Zimmer, Fläche insgesamt in m².

 

Wie viele konkrete Bauanträge liegen der Verwaltung vor Geschosswohnungsbau?
(Anzahl und Größe der Wohnungen)

Mehrfamilienhäuser? (Anzahl und Größe der Wohnungen)

Frei stehende „Ein- oder Zweifamilienhäuser bzw. Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung?

Sind Anträge zur Förderungen des sozialen Wohnungsbaus vorgesehen?

Bitte mit konkreten Angaben Anzahl der Zimmer, Fläche insgesamt in m².
 

Wie viele Grundstücke (Anzahl und Größe in m²) sind in Göttingen auf dem Markt und stehen zur Planung zur Verfügung?

 

Antwort der Verwaltung:

zu 1. und 2.:

Die in bauordnungsrechtlichen Verfahren anzugebenden Informationen werden von der Bauvorlagenverordnung bestimmt. Es gibt keine Schnittmenge zwischen diesen Pflichtangaben und den für die Beantwortung der Anfrage erforderlichen Informationen. Das betrifft die Differenzierung nach Gebäudearten wie auch nach der Zahl und Größe von Wohnungen und Zimmern. Letzteres hängt z.B. von der Innenaufteilung der Wohngebäude ab, die i.d.R. bauchrechtlich verfahrensfrei ist und deshalb allenfalls unverbindlich angegeben wird. D.h. selbst mit entsprechend aufwändigen Einzelprüfungen der o.g. Akten würden diese nur sehr fragmentarisch zu brauchbarenInformationen führen.

Von der Verwaltujng wid für die bauaufsichtlichen Verfahrensbearbeitung das Fachprogramm „mikropro“ eingesetz. Diesees ist dem Aufgabenbereich der Bauaufsichtsbehörde entsprechend eher einzelfallbezogen aufgebaut. Mit dem Programm können auf der Ebene der Vorgangslisten folgende Daten regelmäßig abgebildet werden: Aktenzeichen differenziert nach Vorgangsart, Vorhabentitel und –Ort, Eingangsdatum und ggf. z.B. Genehmigungsdatum. Es sind keine Filterfunktionen vorhanden, um die angefragten Daten zu ermitteln. Um die Akten der Vorgaben nach den angefragten Informationen abzusuchen, wäre daher eine händiscche Prüfung der Akten erforderlich.

Zu den Bauvoranfragen und Bauanträgen müssten zusätzlich auch die Bauanzeigen, welche nicht Bestandteil der Anfrage sind, geprüft werden, da einige Wohnbauvorhaben über ein Anzeigeverfahren realisiert werden.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Anfragen nicht beantwortet werden können, weil die dafür erforderlichen Informationen der Verwaltung aus den oben genannten Gründen weder abrufbar zur Verfügung stehen, noch derzeit innerhalb eines organisatorisch, rechtlich und personell leistbaren Rahmens eingeholt werden können.

Die Stadtverwaltung wird prüfen, ob z.B. mit der vorhandenen Software weitergehende Informationen (z.B. Anzahl der Wohneinheiten) ohne großen personellen Mehraufwand künftig erhoben werden könnten.

Ergänzend weist die Verwaltung darauf hin, dass Bauherren nach dem Hochbaustatistikgesetz zur Weitergabe von bestimmten Informationen nach Genehmigung des Bauvorhabens an das Landesamt für Statistik (LSN) verpflichtet sind. Das LSN und auch das Göttinger statistische System GÖSIS veröffentlichen diverse Daten auf Basis dieser Erhebungsbögen im Internet. Unbekannt ist allerdings, wie hoch die Rücklaufquote dieser von den Bauherren auszufüllenden Erhebungsbögen ist und welche Bauvorhaben davon überhaupt gebaut worden sind. Als Anlage beigefügt ist eine Liste der genehmigten Bauvorhaben aus dem Jahr 2013. Die Daten für 2014 sind noch nicht abschließend vorhanden. Die Liste basiert auf den Daten der oben aufgeführten Erhebungsbögen zu den genehmigten Bauvorhaben.

zu 3.

Die Stadtverwaltung verfügt über keine Informationen, wie viele Grundstücke in welcher Größe derzeit in Göttingen auf dem Markt sind. Die Stadtverwaltung kann nur Informationen zu den eigenen Flächen abgeben: Zurzeit stehen keine freien und bebaubaren städtischen Flächen in Wohnbaugebieten mit rechtskräftigem Bebauungsplan und vorhandener Erschließung zur Verfügung.