Naherholung in Göttingen für alle attraktiv machen

Buslinie oder Bürgerbus zum „Kehr“

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung der Stadt Göttingen als Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs wird beauftragt, gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft GöVB die Einrichtung einer Buslinie oder eines Bürgerbusses zum Göttinger Ausflugs- und Naherholungsgebiet „Am Kehr“ zu prüfen.

Diese könnte z.B. als Sonderlinie am Wochenende eingesetzt werden.

Die Kosten sind festzustellen und im zuständigen Ausschuss zu erläutern.

Begründung

Der Stadtwald und insbesondere der Bereich „Am Kehr“ erfreuen sich Generationen übergreifend immer größerer Beliebtheit. Familien, aber auch ältere Menschen besuchen gerne diesen besonderen Zugang zum Göttinger Stadtwald. Natürlich ist der „Kehr“ auch Ziel von Spaziergängen und Wanderungen, gleichzeitig ist er aber auch für viele Startpunkt für Ausflüge am Wochenende oder für ein geselliges Beisammensein am dortigen Kiosk oder für Freizeitsportler wie Jogger und Läufer. Häufig wird der „Kehr“ deshalb auch mit dem PKW angefahren.

Andere Naherholungsgebiete der Stadt wie der Kiessee sind über den ÖPNV erschlossen, für den Stadtwald und den „Kehr“ gilt dies nicht.

Eine Erreichbarkeit über eine Buslinie, die ggf. als Sonderlinie „Zum Kehr“ an den Wochenenden eingesetzt werden kann, würde sicherlich die Attraktivität weiter steigern und zahlreichen Nutzern dienlich sein.

Zwar fahren Buslinien bis zur Grete-Henry-Straße, von dort ist aber noch ein Fußweg von mehr als einem Kilometer zu leisten. Außerdem ist vielen nicht klar, dass von dort aus der „Kehr“ erreichbar ist. Eine eigene Buslinie wäre zudem eine besondere, umweltfreundliche Attraktion, einen Stadtwald zu erreichen.