Verkehrsberuhigung für Esebeck!

 

Christian Henze

 

Die SPD-Ratsfraktion wird in der kommenden Sitzung des Rates der Stadt Göttingen beantragen, kurzfristig verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Straße 'Über der Esebeeke' einzurichten. Die Straße führt mitten durch Esebeck, Tempo 50 ist hier zurzeit erlaubt.

„Die Anzahl der mitten durch Esebeck fahrenden PKW und LKW hat in den vergangenen Jahren in der Wahrnehmung der Anwohnerinnen und Anwohner massiv zugenommen.

 
 

Diesen Eindruck teilen wir“ schildert Christian Henze, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Göttingen, die Eindrücke vor Ort. Mitglieder der SPD-Ratsfraktion hatten sich im Juni im Rahmen des SPD-Projekts „Vitale Ortsteile“ vor Ort im Dialog mit ca. 60 Eltern und Kindern davon überzeugen können, wie stark das Verkehrsaufkommen ist. „Und dabei waren wir noch nicht einmal zu den Uhrzeiten vor Ort, an denen wochentags die vielen Berufspendler nach Göttingen einpendeln“ gibt Henze zu bedenken.

Henze weiter: „An der Straße „Über der Esebeeke“ wohnen viele Kinder. Hier halten auch die Busse, die die Kinder zur Schule bringen. Die Fußwege entlang der Straße sind daher auch Schulweg für die Kinder aus dem Dorf. Weil die Straße mitten durch das Dorf führt, queren viele Fußgänger die Straße. Nach unserer Auffassung rechtfertigt dies die Ausweisung von Tempo 30 sowie bauliche Maßnahmen. Es muss dringend etwas passieren, damit nichts passiert.“

Die SPD-Ratsfraktion will die Verwaltung auch beauftragen, über die kurzfristigen Lösungen hinaus die Problematik grundlegend anzugehen. „Verkehre aus den angrenzenden Gemeinden Adelebsen und Bovenden, aber auch darüber hinaus aus Hann. Münden und dem Landkreis Northeim fahren in großer Anzahl über die Nebenstrecken durch die westlichen Dörfern wie in Esebeck. Mittelfristig müssen in Kooperation mit den westlich an Göttingen angrenzenden Gemeinden (Adelebsen, Bovenden, Landkreis Northeim) Lösungen erarbeitet werden, mit denen nach Göttingen einfahrenden Pendlern eine echte Alternative zum individuell genutzten PKW geboten wird,“ so der mobilitätspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Volker Grothey. „Die von der Ratsfraktion Ende des letzten Jahres beantragten Mitfahrerparkplätze am Stadtrand müssen schleunigst angegangen werden“, ergänzt Grothey weiter. „Dabei müssen am Quellort auf die Bedürfnisse der Pendler eingegangen werden und mit den Gemeinden, aus denen die Verkehre stammen, weitere Maßnahmen erörtert werden.

 

 


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