Equal-Pay-Day 2019

Der Ausschuss möge beschließen.

Das Gleichstellungsbüro wird aufgefordert, sich im Rahmen der Veranstaltungen des nächsten Internationalen Frauentages (08. März 2019) mit einer Veranstaltung/Aktion zum Thema: „Equal-Pay-Day“ 2019 zu beteiligen.

Begründung
Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst gearbeitet haben.

2018 beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern 21 Prozent. Das sind 21 Prozent zu viel. In ganz Niedersachsen beteiligten sich (bis Antragsschluss) jedoch nur zwei Kommunen (Hildesheim und Zeven) an der bundesweiten Kampange. Das ist zu wenig.

In vielen deutschen Städten werden die unterschiedlichsten Veranstaltungen oder Aktionen durchgeführt. Auch Göttingen sollte sich daran beteiligen.

Der Equal-Pay-Day muss sichtbar in die Öffentlichkeit gebracht werden. Deshalb erwarten wir im nächsten Jahr die Beteiligung der Stadt. Die EPD-Fahne sollte vor dem Neuen Rathaus gehisst werden und es sollte in einer Veranstaltung oder Aktion auf das Thema „ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern hingewiesen“ werden. Gerne können auch andere Akteure in die Planung einbezogen werden.

Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf 20,71 Euro kamen. Dabei liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Weitere Informationn zur Berechnung des Gender Pay Gaps findet man beim Statistischen Bundesamt.