SPD fordert Hilfe für den Kiessee

 

Christian Henze

 

Die SPD-Ratsfraktion zeigt sich besorgt um die Zukunft des Kiessees. Sie will mit einem Ratsantrag in der Sitzung des Rates am Freitag, dem 13. April 2018 die Verwaltung beauftragen, eine Planung zu erarbeiten, mit der die drohende Verlandung des Kiessees verhindert werden soll.

 

„Bei einem Besuch der wassersporttreibenden Vereine am Kiessee im Herbst wurde uns deutlich vor Augen geführt, dass sich die Möglichkeiten, am Kiessee Wassersport zu treiben, durch den Eintrag von Sedimenten verschlechtert haben.“ erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Christian Henze, „Der Kiessee ist, das haben auch seitens der Stadt bereits im Jahr 2006 in Auftrag gegebene Gutachten bestätigt, an einigen Stellen weniger als einen Meter tief und hat im Übrigen nahezu Wassertiefen von 1,20 bis 1,40m. Jährlich wird er durch den weiteren Eintrag von Sedimenten um ca. 1,6cm flacher, seit 2006 dürfte er daher an einigen Stellen nunmehr weniger als 0,8 Meter tief sein. Es ist absehbar, dass es bei solchen Wassertiefen nicht mehr möglich ist, mit Paddeln oder Rudern Wassersport zu treiben. Durch den gleichzeitigen Nährstoffeintrag droht im Übrigen wie zuletzt 2005 geschehen ein „Umkippen“ des Sees mit negativen Folgen für den Fischbestand.“

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion weisen darauf hin, dass der Eintrag von Sedimenten auf das gesamte Naherholungsgebiet erhebliche Auswirkungen nicht nur für die sportliche Nutzung des Kiessees haben werde. Henze: „Es ist eine Frage der Zeit, bis der Kiessee teilweise verlanden und im Übrigen so flach wird, dass dort, wo jetzt eine 14 Hektar große Wasserfläche -die einzige nennenswerte in der gesamten Stadt- unzähligen Menschen aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden Möglichkeiten zur Naherholung bietet, mehrere kleine Tümpel entstehen, in denen weder Wasser- noch Angelsport möglich sein wird. Geschweige denn dass dann noch irgendwer dort nach Naherholung suchen wird!“

Um die Problemlage am Kiessee dauerhaft zu lösen, schlägt die SPD-Ratsfraktion in ihrem Ratsantrag vor, ein Ausbaggern des Kiessees oder -falls vorhanden- andere geeignete Maßnahmen zu prüfen.

 


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