Keine Mehrbelastung für Eltern durch Beitragsfreiheit

 

Tom Wedrins

 

Dringlichkeitsantrag für die kommende Ratssitzung

„Die Beitragsfreiheit in den Kindergärten wurde deshalb eingeführt, um dem Ziel einer kostenlosen Bildung für alle näher zu kommen, deshalb darf es nun nicht so sein, dass Eltern mit mehreren Kindern auf einmal mehr als vorher zahlen müssen!“ fordert SPD-Fraktionschef Tom Wedrins.

 
 

Dr. Klaus-Peter Hermann

Hintergrund der Debatte ist, dass Kosten für Geschwister bei Familien mit mehreren Kindern nicht mehr berücksichtigt werden. „Wer Kindergartengebühren zahlt, erhielt bisher eine z.B. Ermäßigung für den Krippenbesuch eines weiteren Kindes.

Da nun die Kindergartengebühren wegfallen, gibt es auch keine Ermäßigung für die Krippe mehr,“ erläutert Dr. Klaus-Peter Hermann als jugendpolitischer Sprecher. „Nun bezahlen Familien also mehr als vorher - das müssen wir zügig ändern!“ so auch Hermanns klare Auffassung.

Die SPD-Ratsfraktion hat bereits eine Anfrage zu dem Thema eingereicht, im Wesentlichen um politisch bei der Verwaltung Druck zu machen.

„Was aber, wenn die Verwaltung darauf nicht reagiert? Wir brauchen zügig die Beibehaltung der Geschwisterregelungen wie es z.B. die Stadt Northeim bereits entschieden hat,“ beschreibt Hermann die Ausgangslage. Immerhin sei bereits Mitte August.

Tom Wedrins erklärt ergänzend dazu: „Um keine Zeit zu verlieren und schnell eine verbindliche Lösung zu haben, schlagen wir nun einen Dringlichkeitsantrag für die nächste Ratssitzung vor. Wir bitten die anderen Fraktionen um Zustimmung. So erhalten wir rasch Klarheit für die Betroffenen.“

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.