Regionalnachweis

 

Volker Grothey

 

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, das die Stadtwerke Göttingen AG in Zukunft regionalen Strom nach den Vorgaben des Regionalnachweisregisters anbietet.

Am 1. Januar 2019 ist das Regionalnachweisregister offiziell gestartet. „Damit hat die Stadtwerke Göttingen AG die Möglichkeit erhalten den Göttinger Bürger*innen Strom aus EEG-Anlagen aus der Region Göttingen anzubieten.

 

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, das die Stadtwerke Göttingen AG in Zukunft regionalen Strom nach den Vorgaben des Regionalnachweisregisters anbietet.

Am 1. Januar 2019 ist das Regionalnachweisregister offiziell gestartet. „Damit hat die Stadtwerke Göttingen AG die Möglichkeit erhalten den Göttinger Bürger*innen Strom aus EEG-Anlagen aus der Region Göttingen anzubieten. Der Nachweis ermöglicht es den Verbraucher*innen zu erkennen, dass ihr Strom auch in ihrer Region erzeugt wurde; zum Beispiel durch Wind, Sonne oder Biomasse,“ erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Volker Grothey.

Das Regionalnachweisregister soll dabei helfen, die Energiewende in der Region für die Stromkunden durch regionalen Ökostrom greifbar zu machen und für die Akzeptanz einer ehrgeizigen Energiewende zu werben. Die Stadtwerke können durch die Regionalnachweise ein regionales Qualitätsprodukt anbieten.

Mit dem Angebot an Göttinger Bürger*innen Strom aus der Region zu verbrauchen, wird ein Anreiz gesetzt Strom auch regional zu erzeugen. Dies hält die Wertschöpfung in der Region Südniedersachsen und verringert die Notwendigkeit des Trassenausbaus. „Die Entscheidung, dass die Hochspannungstrasse "Südlink" durch den Westen Göttingens verläuft, scheint gefallen zu sein. Glücklich ist damit kaum einer“, führt Grothey weiter aus und erläutert: „Vor dem Hintergrund, dass Stromtransporte teuer sind, enorme Umweltschäden verursachen und wenig Akzeptanz in der Bevölkerung haben, hat der Gesetzgeber bewusst die Möglichkeit geschaffen regionalen Strom zu vermarkten, um damit Transporte mit ihren negativen Auswirkungen zu minimieren. Das sollte unser aller Ziel sein.“

Nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben des EEG dienen Regionalnachweise ausschließlich dazu, die regionale Herkunft des EEG-geförderten Anteils von Strom im Rahmen der Stromkennzeichnung nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) nachzuweisen.

Durch Zahlung der EEG-Umlage, mit der die Förderung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse finanziert wird, hat jede Stromverbraucherin und jeder Stromverbraucher Anteil an der Energiewende. Das Regionalnachweisregister hilft somit der regionalen Wirtschaft als auch der Energiewende in Deutschland generell, da nun Umsätze den regionalen Betreibern zu Gute kommen, die wiederum in den Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland investieren.
„Wir gehen davon aus, dass sich Kunden mit regional produziertem Ökostrom stärker identifizieren und mit dieser Nachfrage auch den Ökostromausbau in der Region fördern. Das ist doch eine gute Idee,“ erklärt Grothey abschließend.


 

 


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