Prüfung weitere Bauflächen für den KiTa-Ausbau

 

Dr. Klaus-Peter Hermann

 

„Zu einem lebendigen Wohnumfeld und einem attraktiven Wirtschaftsstandort gehören gut erreichbare und qualitativ hochwertige pädagogische Kindertageseinrichtung. In Grone und der Weststadt gibt es eindeutig zu wenige Kitaplätze, deshalb bitten wir die Verwaltung in einem Antrag die nachfolgenden Flächen einer Prüfung zu unterziehen, ob sie geeignet sind, erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Göttingen Dr. Klaus-Peter Hermann.

 
 

Insa Wiethaup

  1. Kita auf dem Gelände des MTV Grone in der Martin-Luther-Straße

  2. Kita auf dem Gelände des FC Grone

  3. Einrichtung neuer Kita-Gruppen in momentan als Hort genutzten Räumen in der Martin-Luther- Straße, bei gleichzeitigem Umzug des Horts in Räume der Astrid-Lindgren-Schule.

  4. Erweiterung der Petri-Kita in die Astrid-Lindgren-Schule hinein (nach Umzug in die H.-H.-S.)

    Insa Wiethaup, Mitglied im JHA ergänzt: „In Göttingen wurde in der Vergangenheit schon viel in den Kita-Ausbau investiert. Wir brauchen aber mehr Kitaplätze. Viele junge Menschen leben mit ihren Familien in Grone und der Weststadt. Jedoch besteht ein Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen sowohl im Krippen- als auch im Kindergartenbereich. Aufgrund der verschiedenen Bautätigkeiten tragen neue Errichtungen zur Verbesserung der Versorgungssituation in den Stadtteilen bei. Immer mehr Eltern entscheiden sich dafür, dass ihr Kind eine Kita besucht. Seit 2013 haben sie einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für ihre Kinder, die mindestens 1 Jahr alt sind.“

  5. Mit dem Kitabesuch erhalten die Kinder bereits beste Chancen in der vorschulischen Bildung. Die frühkindlichen Bildungsangebote in den Kitas bauen den Kindern wichtige Brücken ins Leben und sind ein wesentlicher Faktor für Chancengerechtigkeit. Die Eltern können Familie und Beruf leichter miteinander in Einklang bringen. Die Angebotsstruktur trägt dazu bei, dem Rechtsanspruch auf einen Krippen- und Kindergartenplatz nachzukommen und erleichtert Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schon seit längerem ist bekannt, dass in Grone eine hohe Anzahl an Plätzen in Kindertagesstätten fehlen. Die langen Wartelisten in den Kindertagesstätten in Grone, mit aktuell deutlich über 300 Kindern für Kindergarten und Krippe, sind alarmierend.

    Die Einrichtung neuer Kitas in Grone und in der Weststadt ist mit einer noch höheren Dringlichkeit voranzubringen. Die Planungen einer Kita im EAM-Hochhaus und an der Ecke Harzstraße/Süntelweg reichen nicht aus.

    „Wir sehen es als zwingend erforderlich weitere Möglichkeiten für einen Ausbau schnellstmöglich zu prüfen,“ so Wiethaup und Hermann abschließend.

 

 


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