Ein Ort für alle – in den Stadtteilen

von pixabay - BasaltAB

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten, in den Stadtteilen sukzessive einen – gut zu erreichenden – Ort zur Verfügung zu stellen, an dem sich Menschen auch spät abends in Gruppen treffen können. Der Raum soll für Institutionen und Einzelpersonen (zum Beispiel zum Feiern, Musizieren, Tagen oder zum Austausch) nutzbar sein. Einige Stadtteile können bereits solche Räume nutzen, zum Beispiel in den Bürgerhäusern oder Quartierszentren. Jedoch nicht überall gibt es die Möglichkeit, unkompliziert Räumlichkeiten in guter Erreichbarkeit im Quartier anzumieten.

Die Verwaltung wird gebeten zu eruieren, wo es solche Räumlichkeiten gibt, die unkompliziert für die Bürger*innen zu nutzen sind. Dieses Vorgehen ist analog nach und nach auf weitere Stadtteile auszuweiten. Begonnen werden könnte zum Beispiel mit den westlichen Dörfern.

Begründung:

Viele Menschen haben nicht ausreichend Platz in ihrer Wohnung, um sich mit anderen Menschen zu treffen – sei es für eine Geburtstagsfeier oder einen Austausch zu unterschiedlichsten Themen. Auch für Vereine gibt es nicht in allen Stadtteilen die Möglichkeit Räumlichkeiten anzumieten

Ein öffentlicher Ort, der dem Bedürfnis unterschiedlichster Menschen entspricht, konsumfrei ist und unkompliziert angemietet werden kann, ist wichtig für das soziale Miteinander, bringt Menschen zusammen und unterstützt Vereine in ihrer wichtigen Arbeit.