Planungssicherheit für das KAZ

Der Ausschuss möge dem Rat zur Beschlussfassung empfehlen:

  1. Das KAZ wird dauerhaft am Standort der ehemaligen Voigt-Realschule untergebracht.
  2. Mit dem KAZ wird eine Vereinbarung abgeschlossen, die der Kultureinrichtung eine langfristige Planungssicherheit gibt.

Begründung:
Die von der Verwaltung im Kulturausschuss vorgestellten Entwürfe für die Sanierung des OMH und die damit verbundenen Perspektiven bewegen sich im geforderten Kostenrahmen und fanden im Kulturausschuss parteiübergreifend und bei den Nutzern Zustimmung. Mit den Vorschlägen zum Umbau des OMH hat die Verwaltung zwei finanzierbare Entwürfe zur Sanierung des Gebäudes erarbeitet.

Mit der Fertigstellung des OMH im Jahr 2024 werden die heute vom Jungen Theaters (JT) genutzten Flächen in der Bürgerstraße 15 frei. In einem Gespräch mit dem KAZ wurde uns verdeutlicht, dass die Verantwortlichen des KAZ auf Grund der sehr guten Raumsituation mit dem Verbleib in der Voigt-Schule einverstanden sind. Wir halten die Nutzung der ehem. Voigt-Schule durch das KAZ für die bestmögliche, zukunftsorientierte Lösung. Voraussetzung für uns ist aber die Sicherstellung, dass mit dem Verbleib des KAZ in der ehem. Voigt-Schule, für das KAZ keine Nachteile entstehen.
Durch den Verbleib des KAZ in der ehem. Voigt-Schule werden neue Möglichkeiten der Weiterentwicklung der ehem. Voigt-Schule zusammen mit dem KAZ und weiteren Nutzern möglich.

Der aufwändig sanierte Saal in der Bürgerstraße 15 muss auch nach dem Auszug des Jungen Theaters (JT) im Jahr 2024 weiterhin kulturell genutzt werden. Damit kann die soziokulturelle Nutzung des Standortes auch in Zukunft die angrenzenden Quartiere aufwerten.