Ein Fahrradparkhaus für das Badeparadies Eiswiese, das Jahnstadion und das Freibad Brauweg

anker13-bicycle-parking-7419445-scaled.jpg

Antrag zur Ratssitzung am 11. Mai 2026

Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF), ein Fahrradparkhaus für das Badeparadies Eiswiese, das Freibad am Brauweg und das Jahnstadion zu planen und einen geeigneten Standort zu suchen.

Diese Planungen sollen so weit konkretisiert werden, damit für das Förderprogramm des Landes Niedersachsen „Stadt und Land“ im Jahr 2027 ein Antrag bei der NBank gestellt werden kann.

Begründung

Ziel der Einführung der Parkgebühren am Badeparadies Eiswiese und am Jahnstadion ist es unter anderem, die Parknutzung durch Innenstadtbesucher*innen, die nicht das Schwimmbad oder Jahnstadion besuchen, zu reduzieren und die Einnahmesituation der GöSF zu verbessern. Die Einführung der Parkgebühren bewirkt ebenso, dass alternativ zum privaten PKW beispielsweise mit dem E-Bike oder dem Fahrrad zum Schwimmen gefahren wird, um die Parkgebühren zu sparen.

Eine solche Änderung des Mobilitätsverhaltens setzt aber voraus, dass Fahrräder sicher vor Diebstählen abgestellt werden können. Deshalb soll ein Fahrradparkhaus, dessen Bau durch das Land Niedersachsen („Programm Stadt und Land“) gefördert werden kann, geplant werden. Zwar sind die Fördermittel für das Jahr 2026 ausgeschöpft, es ist aber zu erwarten, dass das Förderprogramm in den Jahren 2027 und 2028 fortgesetzt werden wird. Für das Badeparadies Eiswiese, das Freibad im Brauweg und das Jahnstadion ergibt sich ein Attraktivitätsgewinn, da sie dadurch mit ÖPNV und Fahrrad gut erreichbar wären.