Wartehäuschen an der Bushaltestelle Kiessee erneut aufstellen

SPD fordert zeitgleiche Umsetzung mit Verlegung

Die SPD-Ratsfraktion Göttingen fordert, das Wartehäuschen an der Bushaltestelle Sandweg (Höhe Kiessee) wieder zu errichten. Die baupolitische Sprecherin der Fraktion, Sylvia Binkenstein, betont die Notwendigkeit einer stabilen und wettergeschützten Wartefläche für Passantinnen und Passanten sowie für Sporttreibende.

In den letzten Wochen erhielten Mitglieder der SPD-Ratsfraktion vermehrt Hinweise darauf, dass eine Wartefläche an der Haltestelle dringend benötigt wird, da Warten im Freien bei Wind und Wetter stattfindet.

Im Antrag fordert die SPD-Ratsfraktion den Ausschuss auf zu beschließen, dass das Wartehäuschen am Sandweg in der Höhe der verlegten Bushaltestelle erneut aufzustellen ist.

Bereits 2012 hatte der Bauausschuss auf Antrag der SPD beschlossen, an dieser Stelle ein Wartehäuschen zu errichten. Die Gründe dafür bleiben unverändert: Eine geschützte Wartefläche verbessert Sicherheit und Komfort für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für Sporttreibende.

Ziel der Stadt ist, den individuellen Verkehr zugunsten des ÖPNV zu verringern. Der Wegfall des Wartehäuschens behindert dieses Ziel, da Wartekomfort und Barrierefreiheit dadurch beeinträchtigt werden und der ÖPNV weniger attraktiv erscheinen könnte.

Sylvia Binkenstein erklärt dazu: „Die Menschen brauchen eine verlässliche Wartefläche, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, da die Haltestelle noch einmal verlegt wurde, dass Wartehäuschen wieder aufzustellen. Schade ist es, dass die Bushaltestelle nur einen Meter verlegt wurde und nicht wie von den Anliegern gewünscht um zwei Meter. Damit das Rangieren mit Booten einfacher wird. Wir fordern daher die Verbreiterung der Einfahrt um einen weiteren Meter.“

Abschließend erklärt Binkenstein: „Das Wartehäuschen gehört wieder an Ort und Stelle. Dahin wo es bereits über ein Jahrzehnt gestanden hat. Der Beschluss aus dem Jahr 2012 war sinnvoll; nun gilt es, ihn wieder umzusetzen, um Sicherheit und Nutzerkomfort zu gewährleisten. Nur so bleibt der ÖPNV attraktiv, sicher und nutzerfreundlich am Kiessee.“