SPD-Ratsfraktion Göttingen fordert: Sichere Einfriedung als öffentlicher Hundeauslaufplatz

Für die SPD-Ratsfraktion Göttingen erklärt die baupolitische Sprecherin Sylvia Binkenstein (selbst Hundebesitzerin)

Die SPD-Ratsfraktion Göttingen beantragt im nächsten Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke eine Prüfung von Flächen in der Stadt, die als sichere, eingefriedete Hundeauslaufplätze geeignet sind. Ziel ist es, klare und sichere Freiräume für Hundebesitzerinnen und -besitzer sowie für Spaziergängerinnen und -gänger zu schaffen.

Derzeit existieren in Göttingen keine konsequent eingefriedeten Hundeauslaufflächen. Die bekannte Fläche an der Schillerwiese ist lediglich durch eine Hecke begrenzt und teilweise unzureichend eingefriedet. Diese Situation wird auch in einem Artikel des Göttinger Tageblatts vom 10. Juni 2026 thematisiert. Freilaufende Hunde können leicht auf Straßen laufen, was potenziell gefährlich ist. Eine weitere oft genutzte Fläche, das Leine-Wehr-Gelände in Geismar, ist nicht eingezäunt, was Berichte über Konflikte zwischen Hunden und dort lebenden Tieren zur Folge hatte.

Sylvia Binkenstein erklärt: „Ein eingefriedeter Hundeauslaufplatz kann Hundebesitzerinnen und -besitzer sowie Spaziergängerinnen und -gänger entlasten und zu einem entspannteren Miteinander beitragen. Gerade auch Familien mit Kindern profitieren von klaren Strukturen und Sicherheit. Wir wollen eine Prüfung geeigneter Flächen zur Einfriedung als öffentlicher Hundeauslaufplatz, von Möglichkeiten zur Finanzierung und Umsetzung und zur Sicherstellung, dass die ausgewählten Flächen den Bedürfnissen von Hundebesitzenden sowie anderen Nutzern der Grün- und Erholungsflächen gerecht werden.“ Es besteht ein Bedarf an einem solchen eingefriedeten Hundeauslaufplatz, wie es auch in dem benannten Artikel des Göttinger Tageblatt aufgezeigt wird.

Die Verwaltung wird gebeten, zeitnah geeignete Flächen vorzuschlagen und Kriterien für eine sichere Einfriedung sowie Nutzungskonzepte offenzulegen.